Veranstaltungen

10.04. 19:30 – Paul Mentz: Zur Kritik des Antisemitismus: Eine Einführung

Eine Einführung in die Kritik des Antisemitismus steht, um es mit den Worten des Polnischen Philosophen Leszek Kołakowski auszudrücken, vor dem Problem, dass es sich beim Antisemitismus um keine Doktrin handelt, „die man kritisieren kann, sondern [um] eine Haltung, deren soziale Wurzeln so geartet sind, daß sie nach keiner Begründung suchen muß.“ Die Vorstellung, man könnte einen Antisemiten mittels immanenter Kritik zur Vernunft bringen und ihn von der Irrationalität seines Anliegens überzeugen, ist naiv, insofern die Denkart des Antisemitismus auf einem Reflex beruht, der im unversöhnlichen Gegensatz zu Theorie und Wissenschaft steht. „Davon hat sich jeder überzeugt, der Gelegenheit hatte, mit einem Antisemiten eine jener hoffnungslosen Diskussionen zu führen, die immer dem Versuch ähneln, einem Tier das Sprechen beizubringen.“ Im Gegensatz zu Ideologien, die mittels immanenter Kritik aufzubrechen sind, handelt es sich Detlev Claussen zufolge bei dem Antisemitismus um „eine gewalttätige Praxis und eine Rechtfertigung der Gewalt zugleich“. Insofern der Antisemitismus auf einem „Reiz konformistischer Rebellion“ fundiert, ist es aussichtslos, der antisemitischen Logik die eigenen immanenten Widersprüche aufzuzeigen, zugleich gilt es aber festzuhalten, dass der Antisemitismus gesellschaftliche Ursachen hat. Um die Wirkungsmächtigkeit des Antisemitismus als Resultat einer gescheiterten Aufklärung in seiner Totalität näher zu bestimmen, sollen sowohl die historische Genese des Antisemitismus, wie auch dessen Grundlagen in der politischen Ökonomie, und der Psyche der Subjekte untersucht werden.

26.04. 19:30 – Christine Kirchhoff: Ausfall der Reflexion – Zu den subjektiven und objektiven Bedingungen des Antisemitismus

Jedes Wahrnehmen sei Projizieren, so Horkheimer und Adorno in der Dialektik der Aufklärung, pathisch sei allein der Ausfall der Reflexion darin. Hier treffen sich die subjektiven wie objektiven Bedingungen des Antisemitismus, die nicht ineinander überführbar sind. Nimmt man die Psychoanalyse des Antisemiten/der Antisemitin, die genaugenommen keine des Antisemitismus sein kann, ernst, dann besteht zwischen dem, was gesellschaftlich Antisemitismus immer neu hervorbringt und dem, was diesem an individuellen Wünschen, Ängsten, Phantasien und Beschädigungen entgegenkommt, ein grundsätzliches Verhältnis von Nicht-Identität. Wie und warum aus beidem dann doch so häufig das „Gerücht über die Juden“ wird, darum soll es – mit psychoanalytischem Schwerpunkt – im Vortrag gehen.

Christine Kirchhoff, Psychologin, lebt in Berlin. Arbeitsschwerpunkt: Psychoanalyse und Kritische Theorie. Lesen: „Hass auf Vermittlung und ‚Lückenphobie’. Zur Aktualität der Psychoanalyse“ in Phase 2, 41, 2012; hören: http://www.mixcloud.com/associationcritique/christine-kirchhoff-gesellschaftskritik-und-psychoanalyse; Buch lesen: „Zeit, Bedeutung und die Anfänge des Psychischen: Das psychoanalytische Konzept der ‚Nachträglichkeit’“, Gießen 2009.

10.05. 19:30 – Lars Quadfasel: Die Banalität der Guten – Warum die deutsche Linke sich am liebsten mit Israel beschäftigt

(Da Alex Feuerherdt leider verhindert ist, wird Lars Quadfasel den Vortrag am 10.5. halten)

Rund 40 Prozent der Deutschen vertreten die Ansicht: „Bei der Politik, die Israel macht, kann ich gut verstehen, dass man etwas gegen Juden hat.“ Gar zwei Drittel von ihnen sind der Ansicht, der jüdische Staat stelle die „größte Gefahr für den Weltfrieden“ dar. Und fast 60 Prozent derjenigen, deren Großväter und -mütter Auschwitz und Treblinka ins Werk gesetzt haben, meinen, Israel führe „einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser“. Wie kein anderer Staat ist der jüdische Hassobjekt und Projektionsfläche.

Auch große Teile der deutschen Linken reihen sich ein in den Chor der vereinigten deutschen Mehrheitsgesellschaft, wenn es gegen Israel geht. Dass es im Nahen Osten keinen Frieden geben könne, solange Juden sich auf „palästinensischem Boden“ aufhielten, dass die Palästinenser_innen vor allem unter der „israelischen Apartheidpolitik“ litten, dass der Gazastreifen „das größte Freiluftgefängnis der Welt“ sei und Israel ein faschistischer Staat – all das gehört zum ständig wiederholten Kanon auch linker Israelfeindlichkeit. Und nichts versetzt große Teile der Linken derart in Rage wie die Fahne jenes Staates, dessen bloße Existenz die Deutschen an eine Geschichte erinnert, die es so nie gegeben haben darf. Aus der Deckung des Arguments, wer sich der Linken zugehörig fühle, könne doch keinen Staat verteidigen, wird faktisch Israels Existenzrecht in Frage gestellt. Ein Land von der Größe des Bundeslandes Hessen, das täglich Ziel von Raketenangriffen wird und dessen Gegner_innen in der Region keine Sekunde zögern würden, böte sich die Gelegenheit, „die Juden ins Meer zu treiben“, kann bei einem Großteil der linken Deutschen nicht mit Solidarität rechnen – ganz im Gegenteil.

Wie kommt es, dass der jüdische Staat immer wieder dämonisiert und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden so viel Verständnis gezollt oder gar Sympathie entgegengebracht? Weshalb ist die so genannte Israelkritik so populär, und worum eigentlich geht es deutschen Linken, wenn sie vorgeben, Israel zu kritisieren?

Lars Quadfasel ist assoziiert in der Hamburger Studienbibliothek  und der Gruppe Les Madeleines. Er publiziert in verschiedenen Zeitschriften (konkret, Jungle World, Extrablatt) und Sammelbänden, zuletzt in: Annika Beckmann u.a. (Hg.), Horror als Alltag. Texte zu »Buffy the Vampire Slayer« (Verbrecher Verlag 2010).

24.05. 19:30 – Olaf Kistenmacher / Andreas Blechschmidt: Left in the Dark – Zur Geschichte des Antisemitismus von Links

In der Geschichte der radikalen politischen Linken lassen sich viele Beispiele für Judenfeindschaft in ihren verschiedenen Ausprägungen finden: seien es hasserfüllte Notizen des Anarchisten Michael Bakunin, der gegen die „jüdische Welt“ hetzte, die „eine ausbeuterische Sekte, ein Blutegelvolk, einen einzigen fressenden Parasiten“ bilde, seien es die Äußerungen aus den Reihen der KPD gegen das „jüdische Kapital“ in den 1920er Jahren, die Verfolgungen von „Zionisten“ in der UdSSR, ČSR und DDR nach 1945 oder der Anschlagsversuch der Tupamaros Westberlin auf die Berliner Jüdische Gemeinde am 9. November 1969. Der Vortrag konzentriert sich auf die Begründungen, die für solche Äußerungen und Handlungen gegeben wurden, und rekonstruiert die dahinter stehenden Denkweisen. Heutzutage wird die Israel-Feindschaft mit Motiven wie Erinnerungsabwehr und Shoah-Relativierung erklärt. Aber das Feindbild „Zionismus“ bestand in der Kommunistischen Internationale bereits vor 1948 und war mit dem marxistisch-leninistischen Nationalismus verknüpft. Wie außerdem mit Rückgriff auf die Zeit vor 1933 gezeigt werden kann, überwand die kommunistische Linke das Stereotyp nicht, „Juden“ hätten eine besondere Beziehung zu Kapital und Macht.

Olaf Kistenmacher, Historiker, schreibt gelegentlich für Jungle World, Konkret und Phase 2. Veröffentlichungen zum Thema: „Historische Weltbilder“, in: Phase 2. Nr. 41, Januar 2012, S. 72-76. „Klassenkämpfer wider Willen. Die KPD und der Antisemitismus in der Weimarer Republik“, in: Jungle World 28, 14. Juli 2011.

Andreas Blechschmidt, seit 1989 in der Roten Flora aktiv. Freier Autor der Berliner Wochenzeitung Jungle World.

25.05. 19:30 – AK Stalin hat uns das Herz gebrochen: Filmvorführung: „Stalin hat uns das Herz gebrochen“

Deutschland 2000, 52 Minuten. Regie: Minka Pradelski und Eduard Erne

Der Film erzählt zunächst von der Hoffnung, die jüdische Kommunist_innen mit der jungen DDR verbanden, und zeigt schließlich die Trauer und die großen Enttäuschung, die für sie das Erleben der stalinistischen „Säuberungen“ Anfang der 1950er Jahre mit sich brachte. Die Dokumentation zeigt aber auch eine ausgeblendete Perspektive auf deutsche Geschichte. Hierzulande gilt es neuerdings die doppelte Vergangenheit, NS und Realsozialismus, gleichermaßen aufzuarbeiten. Im Interesse der finalen Rehabilitierung der deutschen Nation als Aufarbeitungsweltmeisterin werden nationalsozialistische Verbrechen relativiert. Das Schicksal jüdischer Kommunist_innen, wie das von Ibolya Steinberger, Bruno Goldhammer, Hans Schrecker und Helga Ehlert, das in der Filmdokumentation gezeigt wird, nennt nur ein Beispiel für alles, was nicht ins geordnete deutsche Geschichtspanorama hineinpasst.

26.05. 15:00 - AK Stalin hat uns das Herz gebrochen: Workshop: Antisemitismus in der DDR

In dem Workshop des Arbeitskreises „Stalin hat uns das Herz gebrochen“ der Naturfreundejugend Berlin setzen wir uns mit Antisemitismus und stalinistischer Verfolgung jüdischer Kommunist_innen in der Sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR auseinander. Mit dem Ziel eine herrschaftskritische Analyse des Antisemitismus zu entwickeln, nehmen wir nicht nur den historischen Kontext genau unter die Lupe. Auch widmen wir uns einer konkreten Textanalyse, um die verschiedenen Facetten und Motive des Antisemitismus in der frühen DDR herauszuarbeiten. Aus linker Perspektive wollen wir eine Kritik des Antisemitismus in der DDR formulieren, uns Themen der linken Geschichte wieder aneignen und darüber in herrschende Diskurse – linke wie konservative – intervenieren. Der Workshop wird etwa 4 Stunden mit einer halbstündigen Pause.

07.06. 19:30 – Karin Stögner: Antisemitismus und Geschlechterverhältnisse

Thema dieses Vortrags sind die Strukturverwandtschaften und gesellschaftlichen Funktionsähnlichkeiten von Antisemitismus und Sexismus. Dabei geht es nicht um bloße Analogisierung, sondern um eine gesellschaftsanalytische Durchdringung der Vermittlung beider Ideologien. Der Schwerpunkt der Darstellung liegt auf der gesamtgesellschaftlichen Makroebene, wo die Intersektion sich sowohl über die Korrespondenzen als auch über die Eigenheiten und Differenzen beider Kategorien manifestiert. Antisemitismus und Sexismus sind nicht einfach zu addierende Diskriminierungsformen im Sinne einer doppelten Unterdrückung, sondern stehen zueinander in vielfältiger und komplexer Beziehung, in der sie sich gegenseitig beeinflussen und auch verstärken. Das Erkennen des weiteren gesellschaftlichen Zusammenhangs, in den beide Phänomene eingebettet sind und den sie selbst mit konstituieren, ist notwendig nicht nur im Hinblick auf eine Analyse ihrer Intersektion und Strukturähnlichkeit, sondern auch im Hinblick auf die Beschaffenheit von Sexismus und Antisemitismus selbst. Als zentrale Bestandteile eines antidemokratischen Syndroms stehen sie in einem Wechselverhältnis auch zu Nationalismus und Ethnozentrismus, ohne jedoch deckungsgleich zu sein.

Wird davon ausgegangen, dass es keinen genuinen Antisemitismus oder Sexismus gibt, sondern beide sich jeweils aus den gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Bedingungen entwickeln und darin auch eine bestimmte Funktion erfüllen, dann sind sie als Ideologien zu verstehen und zu kritisieren. Ein wichtiges Moment in der kritischen Betrachtung sowohl des Antisemitismus als auch des Sexismus ist ihre Einbettung in den jeweiligen gesellschaftlichen und historischen Kontext. Beide sind gesellschaftliche Strukturmomente, und an ihrer Zähigkeit, sich allen gesellschaftlichen Veränderungen zum Trotz immer weiter zu behaupten, wobei sie äußerlich verschiedene Formen annehmen können, daran erweist sich letztlich auch die undurchbrochene Permanenz von Herrschaft, mithin das, was Walter Benjamin das geschichtliche Kontinuum nannte, das es aufzubrechen gilt. Das Selbe reproduziert sich jedoch durch den Schein des Neuen hindurch, somit sind auch historisch unterschiedliche Manifestationen des Antisemitismus und des Sexismus von dieser Dialektik von Kontinuität und Diskontinuität betroffen.

Da Antisemitismus und Sexismus primär als herrschaftsstabilisierende Elemente verstanden werden, ist es notwendig, analytisch von den unmittelbar Betroffenen ein Stück weit zu abstrahieren, um zum konkreten Kern der Problematik vorzudringen. Dies soll in diesem Vortrag geschehen, indem die Frage erörtert wird, wogegen Antisemitismus und Sexismus sich angesichts der so heterogenen Gruppen, die sie betreffen, eigentlich richten. Was ist das „Jüdische“ und das „Weibliche“, das dabei als Feind konstruiert wird? In kritischer Annäherung an diese Frage soll das Hauptaugenmerk auf die sozioökonomischen Fundierungsverhältnisse im Kapitalismus gelegt werden. In Verbindung damit gerät auch das gesellschaftlich-historische Verhältnis zu Körper und Natur ins Zentrum der Betrachtung sowie der vor allem auch im Nationalismus sich manifestierende Druck zu Eindeutigkeit und Einheit, der Homogenität vorspiegelt, um den tatsächlichen Antagonismus umso wirkungsvoller zu überdecken. Welche Rolle Antisemitismus und Sexismus in diesen Konstellationen spielen, ist Gegenstand dieses Vortrags.

14.06. 19:30 – Podiumsdiskussion: Besser allein als in schlechter
Gesellschaft!?

Die radikale Linke, insbesondere in Hamburg, hat ein Problem: Kritiker_innen des linken Antisemitismus. Nicht etwa die weit verbreitete Israelfeindschaft, die antisemitischen Vorfälle der letzten Jahre und die gewalttätigen Angriffe auf jene, die in denunziatorischer Absicht als Antideutsche identifiziert und zum Abschuss freigegeben werden, scheinen die Bewegten aus dem Konzept zu bringen. Gestört fühlt sich mensch in erster Linie von denen, die den gegenwärtigen Zustand als unerträglich kritisieren und der Linken das scheinbar Unmögliche, nämlich eine Auseinandersetzung mit antisemitischen Ressentiments in den eigenen Reihen, abverlangen. Mit dem Hinweis auf ihre Heterogenität redet sich die linke Großfamilie ihre Unfähigkeit zur Auseinandersetzung auch noch schön. Außerdem sei es doch das Wichtigste, handlungsfähig zu bleiben.

Es ist nur konsequent, dass unter diesen Bedingungen jene zur Bedrohung werden, die den Minimalkonsens der Szene, der Elemente des Antisemitismus beinhaltet, angreifen. Pädagogisch wertvoll wird zwar alle Jahre wieder auf die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit dem Thema Antisemitismus hingewiesen, inhaltliche Diskussionen und Positionierungen finden im Grunde jedoch nicht statt. Und so gibt es darüber, dass Antisemitismus innerhalb der Linken ein Problem darstellt, dem vor allem praktisch begegnet werden muss, bestenfalls temporär und lokal begrenzt eine Einigung, die in harten Auseinandersetzungen errungen und häufig schnell wieder in Frage gestellt wird.

Eine sich als emanzipatorisch verstehende Bewegung, die vom Kommunismus redet, aber nicht davon sprechen will, dass mit Antisemit_innen, die sich mit Vorliebe im Kostüm des Antizionismus schlecht verkleiden, radikal gebrochen werden muss, sollte besser schweigen. Angesichts der unzähligen antisemitischen Vorfälle und des antizionistischen Konsens innerhalb der radikalen Linken, stellt sich ernsthaft die Frage, ob nicht die deutsche Linke in ihrer gegenwärtigen Verfassung in erster Linie eine reaktionäre Vereinigung ist, der im Grunde mehr am Status quo als an dessen emanzipatorischer Veränderung gelegen ist.

Welche Form aber kann politische Praxis inmitten einer Bewegung annehmen, die nicht im Stande zu sein scheint, einen konsequenten Umgang mit Antisemitismus zu finden und sich endgültig von ihrem Antizionismus zu verabschieden? Gilt es, den Bruch mit der sich als radikal verstehenden Linken zu forcieren? Bleibt mensch besser allein als in der schlechten Gesellschaft linker Zusammenhänge, die, wie die Vergangenheit gezeigt hat, zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema Antisemitismus nicht bereit sind? Oder gibt es doch noch eine Chance für Veränderung?

Diese Fragen möchten wir mit der geplanten Podiumsdiskussion an verschiedene Hamburger Politgruppen richten, die sich in unterschiedlicher Weise innerhalb der oder auch in Distanz zur linken Szene verorten. Am Beispiel der Entwicklungen in Hamburg sollen die eingeladenen Gruppen über ihre Wahrnehmungen von und ihren Umgang mit linkem Antisemitismus berichten, ihre politischen Schlussfolgerungen darstellen, ihre Standpunkte diskutieren. Wir möchten mit dieser abschließenden Veranstaltung der Reihe “The Voices of Germany – Zur Kritik des Antisemitismus von links” einen Beitrag zu einer dringend notwendigen Debatte leisten.

Auf dem Podium werden vertreten sein: Sous la Plage, McGuffin, Kritikmaximierung, “Flora bleibt unverträglich”, sowie eine Person aus dem Vorbereitungskreis der Veranstaltungsreihe “The Voices of Germany – Zur Kritik des Antisemitismus von links”.